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Prinzessin oder Femme Fatale?

Auf Bällen zählt nur eines: das Aussehen. Besonders Frauen erliegen dem jeweiligen Dresscode, der zumeist "Formell" oder "Semi-formell" heißt. Egal, wie der Dresscode auch betitelt wird, er bedeutet für eine Frau eines:
Wo kann ich mein perfektes Ballkleid kaufen?
So ziemlich jede Frau hat einen halben Schrank voll Ballkleider, die alle perfekt waren - für diesen einen Abend. Und um nichts anderes geht es beim Kauf von Ballkleidern.
Allein das Wort Ballkleid lässt in 95% aller Frauen Bilder entstehen, vom perfekten Tanzpartner, im perfekten Kleid, schwebend auf der Tanzfläche, sofern Sie die passenden Schuhe anhaben, unter Kronleuchtern und durch Gelächter hindurch. Das klingt zunächst sehr kitschig und überholt, ist aber auf dem Wiener Opernball noch heute Gang und Gebe.

Ballkleider haben die unterschiedlichsten Schnitte. Manche Ballkleider sind ein Traum aus Tüll und Spitze, andere Ballkleider sind aus fließenden Stoffen, wieder andere Ballkleider sind lang und einige Ballkleider sogar auffallend kurz im Schnitt. Cocktailkleider, wie das typische "kleine Schwarze" gehören zwar auch zum Überbegriff "Ballkleider", werden aber selten auf formellen Bällen getragen, sondern eher auf Cocktailparties und zu semi-formellen Anlässen und bedürfen auch einer passenden Unterwäsche für Damen und die passenden Abendschuhe.
Ballkleider werden aber nicht nur auf Bällen, sondern auch gerne auf Hochzeiten getragen, sofern die Hochzeit den passenden Rahmen dazu bietet.
Auch der rote Teppich scheint ein regelrechter Spielplatz für Ballkleider zu sein. Wobei man auf den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Abendkleid und Ballkleid achten muss - die Übergänge sind sehr fließend und die Grenzen verwischen da schnell.
Ballkleider werden besonders von Mädchen und jungen Frauen gekauft, die gerade ihren ersten (oder zweiten, oder dritten) Abschlussball der Tanzschule besuchen. Auch zum Abitursabschluss wird häufig ein traditioneller Abitursball abgehalten. Hierfür sind Ballkleider ebenfalls wie geschaffen. Und kaum eine Frau wird sich beim Kauf des Ballkleides überlegen, ob sie es irgendwann wohl noch einmal tragen kann, da es beim nächsten Ball ganz sicher nicht zum Anlass passt.

Die Ballkleider sind dabei so unterschiedlich wie ihre Trägerinnen. In beinahe jedem Geschäft findet man Ballkleider, die ihre Trägerinnen zu den reinsten Prinzessinnen machen - mit Krönchen und allem was dazu gehört. Diese Prinzessinnenkleider bestehen zumeist aus einem oder mehreren Unterröcken aus Tüll, die die Glockenform des Rockes aufrecht erhalten (Reifröcke haben zwar den gleichen Effekt, sind aber um vieles unbequemer, unpraktischer und wirklich überholt). Viele dieser Ballkleider sind mit Perlen, Strasssteinen oder Pailletten bestickt und funkeln im Licht der Kronleuchter. Ebenfalls typisch für diese Art von Ballkleidern ist das Fehlen von Trägern, außer sie sind in Form von Puffärmeln in das Kleid eingearbeitet. Schleifen und Rüschen gehören ebenfalls untrennbar zu den Prinzessinnenkleidern. Wer jemals den Film "Sissi" oder Walt-Disney-Filme gesehen hat, weiß, was mit dem Wort "Prinzessinnenkleid" gemeint ist.

Doch Ballkleider machen aus ihren Trägerinnen nicht nur Prinzessinnen, sondern auch Diven. Ballkleider die die frauliche, sinnliche Seite ihrer Trägerinnen betonen gehören in diese Kategorie. Fließende Stoffe wie Satin, elegante Faltenwürfe und lange, Schnitte sind hierbei die Zauberworte. Haben sie eine Schleppe, ordnet man sie eher mal zu den Abendkleidern ein, da auf einem Ball traditionell getanzt wird und Schleppen beim Tanzen eher hinderlich sind. Aber auch hier sind die Übergänge zwischen Ballkleidern und Abendkleidern sehr fließend und erlaubt ist im Endeffekt das, was gefällt.

Cocktailkleider oder schlicht kurze Ballkleider sind auf vielen öffentlichen Bällen nicht gern gesehen, da sie entweder zu informell wirken oder eben "zu einer Cocktailparty gehören" und nicht zu einem Ball. Allerdings gibt es auch hierfür Ausnahmen. Ist es ein eher kleiner Ball, bei dem sich die Gäste kennen, spielt es meistens keine Rolle wie kurz oder lang die Ballkleider der Damen ausfallen, solange sie die wichtigen Körperstellen bedecken ohne die Unterwäsche zu zeigen.

Es stellt sich beim Kauf der Ballkleider also eigentlich nur eine elementare Frage: Bin ich eine Prinzessin, eine Femme Fatale oder doch eher die verspielte Elfe?
Erst danach kommen die anderen Fragen: welche Farbe soll es haben? Wie lang soll es sein? Aus welchem Stoff?

Wenn man in den einschlägigen Geschäften für festliche Kleider allerdings partout nicht fündig wird, bleibt immernoch der besondere Weg: Sein Ballkleid selbst zu entwerfen, sich einen Schneider zu suchen und es nähen zu lassen. Dieses geschneiderte Ballkleid hat einen Vorteil: Es ist ein Unikat, das der Trägerin direkt auf den Leib geschneidert wurde. Es ist sicherlich nicht der günstigste Weg um an sein Ballkleid zu kommen, aber es ist somit auf jeden Fall perfekt.
 

 



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